Auf unserem Planeten gibt es wohl kaum eine abgelegenere und schwieriger zugängliche Region als das Innere Antarktikas – von den Tiefen der Ozeane einmal abgesehen.

Antarktika ist ein Kontinent der Extreme: Der südlichste, kälteste, trockenste und stürmischste Kontinent der Erde. In seinem Zentrum liegt auf ca. 2.700 Meter Seehöhe der Geographische Südpol, wo auf 90 Grad südlicher Breite alle Meridiane der Erde zusammenlaufen und sich die Erde um ihre Achse dreht. Ein legendärer Ort mit magischer Anziehungskraft für Abenteurer und ambitionierte Polarskiläufer. 

In unmittelbarer Nähe des Pols betreiben die USA die legendäre Amundsen-Scott-Forschungsstation. 1911 starteten der Norweger Roald Amundsen und der Brite Robert Falcon Scott ihren berühmten Wettlauf um die Eroberung des Südpols. Von der Küste des Ross-Eisschelfs und bis zum Pol hatten sie eine Distanz von 1.300 Kilometern und die gleiche Strecke wieder retour zurückzulegen. Sie stießen seinerzeit in völlig unbekanntes Terrain vor und brachen noch mit der Ungewissheit auf, jemals wiederzukehren. Die Berichte dieses Wettlaufs mit all seinen Entbehrungen und Opfern lassen uns eisige Schauer über den Rücken laufen: Während Amundsen als Sieger hervorging, starben Scott und seine gesamte Mannschaft auf dem Rückweg an Hunger, Entkräftung und Kälte. 

Dieser geographisch wie historisch so bedeutsame Punkt war das Ziel unserer sechsköpfigen Ski-Last-Degree Expedition im Januar 2015. So konnten auch wir einen Hauch davon verspüren, was die Pioniere und Entdecker einst erlebt und mitgemacht haben müssen. Heute, im Zeitalter von Satellitenbildern, gibt es zwar auf der Erde kein unentdecktes Land mehr. Selbst die Antarktis ist mehr oder weniger „bekannt“. Doch auch wenn sich beim Blick auf unsere perfekte Polarkleidung, sturmstabile Zelte, energiereiche Expeditionsnahrung, modernste Satellitennavigations- und Kommunikationsgeräte sowie die Möglichkeit einer Notfall-Evakuierung per Flugzeug jeder Vergleich verbietet, so ist die südpolare Wildnis heute noch genauso gefährlich und lebensfeindlich wie vor hundert Jahren. Und auch genauso schön. 

Wer aus eigener Kraft durch die Antarktis zieht, lebt in Abgeschiedenheit, Schnee und ständiger klirrender Kälte. Das Klima stellt hohe Anforderungen an das verwendete Material. Der eiskalte Schnee ist vielfach sturmgefräst, fast so rau wie Schmirgelpapier, scharfkantig und entsprechend hart zu begehen. Die polartauglichen CONTOUR Felle hafteten selbst bei -30°C perfekt an den Polarskiern und ermöglichten ein relativ angenehmes Dahingleiten und Ziehen unserer Polarschlitten. 

Christoph Höbenreich

Foto credit: Christoph Höbenreich

 

 

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